Dienstag, 21. Februar 2006

Soweto - Pretoria - Hazyview

Bevor ich zu nächsten Tag komme, möchte ich noch etwas zum letzen Bericht schreiben. Mir ist nach der Veröffentlichung aufgefallen, dass ich mich unglücklich ausgedrückt habe. Der letzte Satz lautete:

"Auch wenn man selbst außerstande ist alles Leid dieser Welt zu lindern oder auch nur zu erfassen, so ist es doch wichtig, dass jeder Mensch in seinem Rahmen versucht Verantwortung zu übernehmen."

Mir ist in Soweto einfach deutlich geworden, wie wenig Verantwortung ich persönlich bislang übernommen habe. Bemerkenswert scheint mir, dass ich (und vielleicht geht es auch anderen so) die Not genauso wie die eigenen Möglichkeiten eher unter- als überschätzt.

Fortsetzung Soweto
Ich möchte Euch nun noch etwas zur jüngeren Geschichte Südafrikas schreiben. Ausgehend von Schülerprotesten in Soweto (South Wetstern Township) begann 1976 die Apartheid (bedeutet "Aussonderung" in Afrikaans) zu bröckeln. Es darf sicherlich als wichtige Grundlage für die Aufstände und die Demokratiebewegung in den 80er Jahren bezeichnet werden. Es ist der 16. Juni 1976 als 15.000 Schüler wieder einmal auf die Strasse gingen, um gegen die Anweisung zu protestieren, die Sprache Afrikaans (die Sprache der Buren und damit der Besatzer) als Unterrichtssprache landesweit einzuführen.

An diesem 16. Juni eröffneten Polizisten das Feuer auf die protestierenden Schüler. Als einer der ersten starb der 7 jährige Hector Petersen. An der Kreuzung, an der er starb, erinnert ein Denkmal an seinen Tod und dem weiterer 500 Schülerinnen und Schüler. Dieses Foto ging um die Welt und wird dem einen oder anderen sicherlich bekannt sein. Tausende wurden verletzt. Die Schüler brannten ihre Schulen ab. Insgesamt dauerten diese Proteste über zwei Jahre. Am Ende hatten sich die Schüler durchgesetzt. Der Preis war sehr hoch. Viele tote Kinder, über 12.000 waren in die Nachbarstaaten geflüchtet und einige tausend von ihnen wurden inhaftiert.

Die Aufstände hatten natürlich die Flucht ausländischen Kapitals zur Folge, was den Druck auf die Regierung massiv erhöhte.

Ich habe mir Soweto anders vorgestellt. Eigentlich überwiegend bestehend aus Slums wie auf diesem Foto. Eher typisch ist allerding das zweite Foto. Es leben sogar 12 Millionäre in entsprechenden Villen in Soweto. Alles in allem sind die Häuser durchschnittlich 56m2 groß und werden von 7 Personen bewohnt. OK, es ist nicht weit weg von einem Slum aber immerhin handelt es sich um Steinhäuser mit in der Regel zwei Schlafzimmern, einem Wohnzimmer und manchmal einer innenliegenden Toilette.

Abschließend sei noch erwähnt, dass in Soweto die einzige Strasse der Welt liegt, in der zwei Friedensnobelpreisträger lebten. Nelson Mandela (erster schwarzer Präsident, 1994 in der ersten freien und demokratischen Wahl gewählt) und der ehemalige Erzbischof Desmond Tutu.

18.02.06 Pretoria
Tshwane (bis 2005 Pretoria), bedeutet "wir sind alle gleich", ist ein sehr grüne Stadt. Im Frühjahr, wenn die über 70.000 Jacarandabäume (1890 aus Brasilien eingeführt) blühen, eher lila. In 2005 wurden viele Städte umbenannt, da man nicht mehr mit den Namen, die von der Afrikaans oder den Engländern vergeben wurden, leben möchte. Da Tshwane und die anderen Namen eh noch keiner kennt, bleibe ich bei den bekannten Namen der Städte Südafrikas. Bin gespannt, ob sich das durchsetzen wird.

Wir begannen unsere Besichtigung mit dem Vortrekker Monument. Dieses Monument ist den Treckern (Siedlern) gesetzt worden, die das Landesinnere als erstes erkundet haben. Kurz gefasst, die Buren (Südafrikaner, siehe in einem der vorherigen Berichte.) wollten sich am Kap nicht mehr von den Engländern vorschreiben lassen, was sie zu tun oder zu lassen hatten und zogen mit ihren Familien, Tieren und dem Hausstand gen Norden. Viele Tausend Buren kamen durch Malaria und Kämpfen mit den einheimischen Stämmen, meist Zulus ums Leben. Einer der 20 Überlebenden von einigen 1.000 gestarteten Buren war der beim Aufbruch 11 jährige Paul Kruger. 1898 wurde er Präsident Südafrikas und war gründete den Vorgänger des Kruger Nationalparks. Das Vortrekker Denkmal steht für die Einheit der Buren.

In der Stadt Pretoria selber leben nur etwa 10% Weiße. Die Bilder zeigen Menschen in einem der kleinen Denkmal Anlagen (in diesem Fall dem Denkmal Paul Kruger).

Anschließend ging es etwa 5 Stunden mit einem sehr modernen Reisebus (65 Plätze, klimatisiert, etc.) nach Hazyview. Dieser kleine Ort liegt etwa 40 km vom Krugerpark entfernt. Wir sind am frühen Abend dort angekommen und ich muss sagen es hätte für mich kaum besser treffen können. Die Lodge liegt auf einem Golfplatz. Leider war es zu spät für einen Spaziergang. Es wurde ziemlich intensiv davor gewarnt nach Einbruch der Dunkelheit noch die Räume der Lodge zu verlassen. Zu viele Flusspferde, Schlangen und Krokodile.

19.02. God's window
Da wir am Nächsten Morgen, ihr ahnt es schon, wieder um 8h losfuhren, blieb für Golf zunächst keine Zeit. Allerdings konnte ich mich motivieren eine Stunde über den Golfplatz zu joggen. Ich gebe zu, ich habe noch nie beim joggen so intensiv nach wilden und hungrigen Tieren Ausschau gehalten. Es war ein wunderschöner Morgen mit nassem Gras, blauen Himmel, der aufgehenden Sonne und dieser gewissen Spannung. Ich habe halt immer zugesehen, dass ich einen Baum in der Nähe hatte. An Loch 17 habe ich dann eine Herde mit etwa 30 Affen aufgescheucht, die vor mir geflüchtet sind. Zum Glück war nur mir bewusst, dass ich gegen nur 5 von Ihnen keine Chance gehabt hätte. Ein Baum hätte da wohl auch nicht genutzt und im Wasser hätte der sichere Tod gelauert. Es ist unglaublich was ich für'n Schisser bin.

Wir sind dann nach Pilgrims Rest, einem kleinen Goldsucher Ort, gefahren. Es ranken sich natürlich viele Geschichten um diesen Ort aber es würde wie so vieles mein Weblog überfordern. Also erzähle ich lieber noch etwas von Gottes Fenster. Gottes Fenster ist ein Ort der einem den Atem raubt. Von jetzt auf gleich hat es ein 1000m Stufe im Land. Es geht wirklich absolut senkrecht bergab und unten ist das Land wieder Flach so weit das Auge blicken kann. Leider hatten diesiges Wetter, so dass wir wohl nur etwa 80 km Fernsicht hatten. Wie muss es dort erst sein bei klarem Wetter? Diese Landschaft wird zu Recht wohl als eine der schönsten Afrikas bezeichnet.

Hier seht ihr noch die "Three Rondavels" im Blyde River Canyon. Sie sehen aus wie traditionellen Rundhütten der Xhosa oder Zulus.

Die Bevölkerung Südafrikas
5 Millionen Farbige leben heute in Südafrika. Das Sind die Asiaten (ehem. Sklaven der Holländer) und die Kinder von Europäischen Männern, die sich Schwarzafrikanerinnen Namen (Gruppe der Basta). Dazu kommen etwa 1 Mio. Inder.

5,5 Millionen Weiße, überwiegend ehemalige Holländer, Franzosen, Deutsche und Engländer. 30 Millionen Schwarzafrikaner, bestehend aus vielen verschiedenen Stämmen. Die größte ethnische Gruppe sind die Zulus, die zweitgrößte Gruppe ist die der Xhosa (sprich "Kosa"), der Nelson Mandela angehört. Die Amtssprachen sind 9 Afrikanische Sprachen, Englisch und Afrikaans. Jeder Schwarzafrikaner, der beim Staat arbeitet hat Anspruch auf einen Übersetzer.

Montag, 20. Februar 2006

Fortsetzung 14.02.

Fortsetzung 14.02.
Also ich komme noch mal zurück zu den Elefanten. Wir hatten eine Situation, die sich doch aus meiner Perspektive was bedrohlich entwickelte. Wir bogen um die Ecke und standen direkt in der zweiten Herde ElefantenDirk-2531. Es waren etwa 30- 40 Tiere. Überwiegend junge Bullen, die in der Mast waren. Ihr könnt das an dem Sekret erkennen, welches aus dem Schädel läuft. Das macht sie sehr aggressiv. Nun muss man wissen die Elefanten nehmen uns in dem Range Rover nicht als Individuen wahr, sondern als einen großen Körper, der sich nähert. Unser Ranger war noch sehr jung (vielleicht 19 oder 20 Jahre). Daher hatte ich etwas bedenken ob erwusste was er tat als er ohne Not mitten in die Herde fuhr. Also einzelne Tiere kämpften miteinander (jugendliches wichtig machen und Trainingskämpfe). Nun löste sich aber ein Tier und kam von der Seite auf uns zu. Hier seht ihr das passende Foto dazuDSC02075. Er wurde immer lauter und als er begann mit Sand zu schmeißen ging ich in Deckung und mein Körper schaltete zum zweiten mal innerhalb von 2 Tagen auf Flucht. Auch der Ranger hielt es für besser uns nun endlich aus der Gefahrenzone zu bringen. Lautes und wütendes Brüllen der Bullen und wir sahen zu das wir Land gewannen.

Hinterher waren wir natürlich alle stolz und aufgeregt (von dem ganzen Adrenalin) ob dem was wir erlebt hatten. Es war ein tolle dreistündige Tour.

15.02.2006
Heute hieß es um 6h aufstehen, da wir eine erneute Safari machen wollten. Ich habe das zwar nicht so richtig verstanden - wieso schon wieder eine Safari? Und wenn schon, warum dann so früh aufstehen? Na ja, ich hab's nach 1h kapiert. Der Ranger sagte uns noch beim einsteigen "Heute geht's auf die Katzen". Ich fragte "Pumas?" Allgemeines Gelächter und mitleidige Blicke. Hier gibt's doch keine Pumas! Nur Löwen und Leoparden. Na ja, hatte ich also mein coming out, dass ich mich nicht auf die Safaris vorbereitet hatte.

Ihr werdet's kaum glauben, wir haben tatsächlich 5 Löwen (besser Löwinnen) gesehen. Das war schon schwer beeindruckend. Botswana ist das Land in Afrika mit den tierreichsten Naturparks. Wir sind immer nur etwa 5 km in den Park gefahren und haben all die Tiere gesehen, die ihr euch auf den Fotos anschauen könnt.

Besonders die Vielfalt der Vogelarten ist toll. Viele Namen kennt man, die Vögel allerdings nur von Bildern, weil sie bei sehr selten geworden sind, wie der See- oder Fischadler oder gar nicht in Europa leben wie der Geier. Wir haben 28 verschiedene Arten gezählt. Dirk-380

Am Abend haben wir dann noch eine Wassersafari auf dem Chobe gemacht. Hier haben wir wieder Löwen gesehen (natürlich an Land), viele Flußpferde Dirk-283und eine Herde Elefanten mit über 70 Tieren. Darunter Tiere nicht älter als einen Monat. Es ist ein sehr ergreifendes Erlebnis. South-Africa-126

Hier seht ihr noch was es heißt in ein Internetcafe zu gehen. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, dass nicht jeder Internetcafe Besitzer etwas von Breitband gehört hat. Oft finde ich auch 486er PCs mit windows 98 (wahrscheinlich die ß-Version) vor. Da dauert da hochladen der Fotos ewig zwischen 2 und 4 Minuten für ein Bild von 100k. Also sobaldich eine Breitband Verbindung finde, werde ich Euch mit mehr Bildern versorgen.

16.02.2006 Süd Afrika
Um 8h Abfahrt nach Livingstone um von dort wieder nach Johannesburg zu fliegen. Das war echt witzig.

Wir fuhren also wieder zum Sambesi Fluß, um von Botswana nach Zambia überzusetzen. An diesem Vierländereck fließen der Sambesi und der Chobe zusammen. Nachdem wir übergetzt hatten, lernte ich die etwas behäbige Art der Schwarzen kennen. In den Arabischen Ländern nennt man dass Enshala - so Gott will. Das gibt's in Afrika genauso. Also verloren wir bei der Einreise (eigentlich nur Transit zum Flughafen) 90 Minuten. Wir mussten alle 25 USD Transitgebühr bezahlen außer unsere Reiseleiterin, die 65 USD bezahlen musste, da sie einen britischen Pass vorlegte. Das ist die Rache der afrikanischen Länder an den ehemaligen Besatzern.

Unser Busfahrer flog nur so über die Strasse und hatte dabei noch die gute Idee seine Firma anzurufen und sie zu bitten den Flughafen über unsere verspätete Ankunft zu informieren. Das ist dann wieder die andere Seite Afrikas. Es klappte. Man wartete mit dem Abflug auf uns. Was allerdings dann passierte, hatte etwas obskures. Wir wurden nach dem Schließen der Türen mit einem Gas eingesprüht welches die Moskitos töten sollte, die die Gäste, möglicherweise mit an Bord gebracht hatten. Es ist ein etwas beklemmendes Gefühl mit Gas besprüht zu werden und nebenbei stinkt es auch ziemlich.

17.02.2006 Johannesburg & Soweto
Nun einmal etwas zu meiner Reisegruppe. Wir sind 19 Touristen und eine Reiseleiterin. Es gibt noch zwei Alleinreisede Männer und zwei Schwestern, die ohne Partner reisen. Ich bin der Jüngste Teilnehmer, der Nächstjüngste ist 7 Jahre älter und das Durchschnittsalter ist etwa 25 Jahre älter. Ich bin dann Küken. Bislang habe ich bereits 19 mal Sprüche gehört wie "Na, sie sind aber noch ein junger Bursche" oder "Jo mei, wenn ich noch so jung wäre wie sie".

Ihr könnt euch daher wohl vorstellen, das der Spruch "die Alten und Kranken bleiben in der Herde zurück" nicht so gut ankommt. Die meisten technischen Geräte, die ich dabei habe, haben nicht nur die Schwarzen noch nicht gesehen. Für mich sind die meisten potentielle Kunden. Zwei Professoren, vier Ärzte, drei Unternehmer und der Rest noch zu erkunden.

Nun zu Johannesburg. Wir begannen den Tag mit einer Stadtrundfahrt. Johannesburg lerne ich als Betonwüste kennen. Nicht sehr einladend. Ganz anders Sandton. Das ist ein sehr vermögender Stadtteil mit dem Finanzzentrum u.a. der Börse. An der Börse wurden bereits 1890 über 850 Aktiengsellschaften notiert. Hier leben die reichen Bürger, meist Industrielle und Politiker.

Nach der Stadtrundfahrt geht es zum Apartheid Museum. Das war wirklich beeindruckend. Diese vielen Ton, Bild und Videodokumente. Viele davon waren so in Europa noch nicht zu sehen. Ich kann hier nicht wirklich einen Eindruck vermitteln, was ich empfunden habe und was dort alles zu sehen war. Es macht nur eines deutlich. Einmal mehr hat sich die Geschichte wiederholt und es wurde nicht aus ihr gelernt. Hat eigentlich jemals jemamd aus der Geschichte gelernt?

Ein ganz wichtiger Teil dieses Tages war die Besichtigung Sowetos. Ich habe es mir ganz nders vorgestellt. Eher so wie auf disem Foto. Aber das stimmt nicht. Soweto hat heute kaum noch Slums wie auf dem Bild oben, es sieht eher so aus wie auf dem Folgenden Bild, dass als typisch für Soweto bezeichnet werden darf. Hier leben etwa 5 Mio. Menschen. Genau weiß man es nicht, da es keine Meldepflicht gibt.

Nachdem wir in einem Restaurant in Soweto gegessen hatten (im Wohnzimmer einer Zweizimmer Wohnung) fuhren wir zu einem Kinderheim. Es geht einem das Herz auf wenn man sieht wie wenige Frauen sich um diese vielen Kinder kümmern. Wir haben den Bereich mit den Neugeborenen besucht in dem die Kinder bis zu ihrem 4. Lebensjahr bleiben können. Danach wechseln die Kinder den Gebäudekomplex.

Das jüngste Baby ist 4 Wochen alt gewesen und zwei Tage nach der Geburt von der Mutter abgegeben worden. In diesem Heim sind mehr als 50% der Kinder an Aids erkrankt. Als ich so einen kleinen Wurm von 2 Jahren auf dem Arm hatte, schoss mir durch den Kopf, dass Henry ebenfalls 2 Jahre ist und wie unterschiedlich doch die Startvoraussetzungen für das Leben sind.

Jede 5. gebärende Mutter in Südafrika ist Aidskrank. Das muss man sich mal vorstellen. Ich werde später mehr darüber berichten. Ich leerte meine Taschen und gab was ich an Geld fand. Natürlich ist es zu wenig aber es tat auch gut zu sehen, dass es direkt ankommt. Auch wenn man selbst ausserstande ist alles Leid dieser Welt zu lindern oder auch nur zu erfassen, so ist es doch wichtig, dass jeder Mensch in seinem Rahmen versucht Verantwortung zu übernehmen.

Da ich immer nur alle paar Tage die Gelegenheit habe, in ein Intenetcafe zu gehen (ist echt stressig so ein Urlaub), habt ihr dann jeweils etwas mehr zu lesen.

Grüße aus Johannesburg

Dirk

Freitag, 17. Februar 2006

Viktoriafalls & Botswana

13.02.
Heute trafen wir uns um 9.30h, um zu den Viktoriafaellen zu gehen (Wir wohnen in einer Lodge etwa 100m entfernt). Um 9.35h klingelt das Telefon. Ich wache also auf und realisiere, dass ich den Schlaf wohl brauchte. Angeline, does that rings a bell? Ich habe mich dann in Ruhe fertig gemacht, habe gefruehstueckt und bin dann zu den Viktoriafällen gegangen.

Unterwegs beobachtete ich Zebras beim grasenZebras, Affen beim Blödsinn, irgendwie musste ich an Pascal denken (weil ich über Deine Späße auch immer so schön lachen kann) und Impalas beim entspannten zweiten Fruehstueck.

Die Viktoriafälle sind ein immens beeindruckendes Naturschauspiel. 108m fällt das Wasser senkrecht in die Tiefe. Schaut euch die Bilder an. Vielleicht gibt Euch dos einen kleinen Eindruck davon was ich empfunden habe könnte bei soviel Naturgewalt.

Die Brücke markiert die Grenze zwischen Zambia und Simbabwe. Als ich auf dieser Brüche stand, kam plötzlich ein Fahrzeug mit 8 schwerbewaffneten Männern von zambischer Seite angerast, die Männer sprangen auf meiner Höhe vom Heck des Pickup und zielten mit ihren automatischen Waffen auf drei Schwarze, die von Simbabwe aus auf die Brücke kamen und 15m neben mir standen. Deckung gab keine also habe ich einen halbwegs geordneten Rückzug angetreten, um ja keine Kugel abzubekommen. Keine hektischen Bewegungen aber zügig in Richtung Zambia. Großes Palaver und nach drei Minuten war alles vorbei. Ehrlich gesagt ging mir der A.... auf Grundeis. Petra, this is one one the situations you really don't wanna be in.

14.02.
Heute geht's nach Botswana. Wir haben von Zambia auf dem Sambesi im Vierländereck (Zambia, Simbabwe, Namibia, Botswana) nach Botswana mit kleinen Booten übergesetzt. Etwas ungewöhnlich ist die Prozedur an der Grenze. Botswana ist bekannt für seine hochwertigen Fleischprodukte. Sie haben dort große Angst vor der Maul und Klauenseuche. Also mußten wir alle Schuhe zum desinfizieren über einen Lappen ziehen. Anschliessend ging´s weiter. Kaum in der Lodge angekommen haben wir unsere erste Safari gemacht.

Der absolute Wahnsinn. Elefanten. Eine riesige Herde. Und wir mittendrin. Unglaublich beeindruckende Tiere. So groß. Die Bullen brauchen zwischen 350 und 450 Kilo Gras. Da sie 18h von 24h fressen müssen sind sie anders als die indischen Elefanten auch nicht zum Arbeiten geeignet. Das war ein tolles Erlebnis.

Pukus (Antilopenart), Impalas, jede Menge Voegel und Giraffen. Da sind ganz irre Tiere, sehr neugierig aber auch sehr ängstlich. So unglaublich groß. Und ganz nah.

Hier möchte ich den Bericht unterbrechen, da es schon 6.30h ist und ich duschen muss, um den Bus noch rechtzeitig zu erwischen. Machen heute Johannesburg und Soweto intensiv.

Thanks for your comments and the emails. I can't answer them directly but I think you'll understand that.

Es ist wirklich warm hier. Unglaubliche 30 Grad bei klarem Sonnenschein. Mein Wassertank hält mich am Überleben.

Dirk

Mittwoch, 15. Februar 2006

Still Alive!

Hallo zusammen, ich habe einige Probleme mit dem Upload von Dateien in Botswana. Ich sitze hier in einem Internetcafe mit etwas veraltetem Equipment. Aber was solls. Statt den vorbereiteten Text zu kopieren, werde ich ihn halt neu schreiben.

Aber der Reihe nach:

11.02.2006
Um 11h hatte ich dank Peter noch ein Treffen mit meinem Patenkind Henky . Wir haben zusammen gelacht, gegessen, getrunken, geschrien und geweint. Alle Gefuehlswelten waren vertreten. Es war sehr schoen noch einmal 2 Stunden mit Henry zusammen zu sein.

Dann gings los mit der Luxair nach Frankfurt. Dort hatte ich dann 5 Stunden Aufenthalt, was aus zwei Gruenden nicht schlimm war: Zum Einen habe ich auf dem Rueckweg nur zwei Stunden stoppover und zum Anderen hatte ich die Hoffnung, wenn ich so frueh in Frankfurt bin, einen der begehrten Notausgangsitze zu erhalten. Ich wurde eines Besseren belehrt. Diese Plaetze werden nur an Goldstatusholder der South Adrican Airlines (SA) vergeben. Auch mein beteuern daran arbeiten zu wollen, half nichts. Ausser einem netten Laecheln der Dame am Schalter habe ich nichts erreicht.

Wenigstens hatte es Janin fuer mich 14 Tage vorher erreicht einen Gangplatz (zweitbegehrteste Plaetze) zu sichern. Hier kann ich einmal erwaehnen, dass Janin (Schmidt aus Mehring) die beste Reiseverkehrskauffrau ist, die ich als Vielreisender in meinem bislang zugegeben noch jungen Leben kennengelernt habe. Ihr erreicht sie unter der Telefonnummer +49 6502 994253. Soviel Einsatzbereitschaft (wir saßen in der Planungsphase bis 21h in ihrem Buero), Hartnaeckigkeit (wir nehmen keine Platzreservierungen entgegen) und Kreativitaet habe ich in der Vergangenheit schon haeufiger bei einzelnen Mitarbeitern vermißt. (Ich rede selbstverstaendlich von der Zeit vor 1996) :-)

Nun noch die gewohnte Beurteilung des Service an Bord. Auf vielfachen Wunsch neu aufgenommen habe ich die Beurteilung der Stewardessen. Das Entertainment Program in der Economy bei der SAA ist deutlch besser als das Entertainment in der Business Class der Lufthansa. Der Bildschirm ist etwa doppelt so groß und Du hast video on demand. Es ist allerdings genauso eng wie in der econoimy der LH.

Die Stewardessen sind alle schwarz, die Stewards auch. Natuerlich sehen die Damen ueberwiegend sehr schoen aus haben allerdings vergleichsweise wenig Geduld.

12.02.2006
Mein erster Tag in Zambia. Ein tolles Land. Hier sind nicht nur die Frauen unglaublich schoen, sondern auch die Maenner liegen deutlich ueber dem Durchschnitt. Sehr gut gebaut und dazu kommt ein unglaublich herzliches, freundliches, fast unschuldiges Laecheln, welches einem das Herz aufgehen laesst. Ich bin begeistert.

Nach der 24h Reise springe ich erst einmal in den Pool. Am Nachmittag fahren wir 10 Minuten zum Sambesi, einem Fluss von etwa 1.500km Laenge. Dort nehmen wir Platz auf der African Queen, einem zweistoeckigen Ausflugschiff mit sehr bequemen Rattanmoebeln an Bord. Ich geniesse mein erstes Bier. Herrlich. Als erstes sehe ich einen Herde von 5 Elefanten im Fluss baden. Dann kommen noch Krokodile, FlusspferdeHippos sind die gefaehrlichste Tierart Africas. Es kommen mehr Menschen durch Hippos um als von irgendeinem anderen Tier. Sie sind mit ihren bis zu 3 Tonnen in der Lage Menschen einfach in der Mitte durchzubeissen., und jede Menge Voegel hinzu.

Ich erlebe einen wunderbaren ersten Sonnenuntergang auf demn Sambesi. Ein perfekter Einstieg. Nicht zu anstrengend aber schon einen kleinen Vorgeschmack auf das was da noch kommen mag.

Sonnenuntergang-auf-dem-Sambesi

Bis bald mal wieder

Dirk

Samstag, 11. Februar 2006

Nix geht mehr!

Alle, fertig, völlig am Ende. Ich will mal versuchen, Euch den Stress zu beschreiben, den ein Weltreisender so hat (oder sich machen kann).

Also ich fang mal am Anfang an. Die Geschichte am Montag (Murphy’s Law) ihr erinnert Euch (?) lag hinter mir und ich fertigte eine Liste an auf der ich all die Dinge notierte, die ich diese Woche noch erledigen wollte. Ich hätte mir besser eine Telexrolle besorgt. Egal, nur die Highlights: vernünftiges Schuhwerk suchen und kaufen, Hosen von denen ich den unteren Teil abtrennen kann organisieren (spart Gewicht im Rucksack und macht damit mehr Platz für das technische Equipment), einen geilen Tilley hat (The Tilley Hat), meinen VPA IV zurückbringen (hatte in Dubai einen Totalcrash – war aber nur die Batterie, die die Gretsche gemacht hat), Reiseschecks abholen, Finanzen in Ordnung bringen und mit den Jungs die „Welcome back from the UAE Party“ feiern und die „Farewell Party for Africa“ bezahlen (Finanzierung musste noch geklärt werden). Ach ja meine Wohnung habe ich diese Woche vermietet und ein Auto habe ich auch noch gekauft.

Ihr merkt also es ist stressig. Richtig blöd wurde es aber heute. Erst packte ich meine beiden Rucksäcke. Oliver hatte mir dankenswerter weise seinen 70 Liter Rucksack geliehen (Alter, was hast Du da alles sieben Wochen mit Dir rumgeschleppt? Ich habe bei Viking in Trier gelernt: 5 Monate? Da reicht ein 25 Liter Rucksack wenn Du’s richtig machst. Ha ha Angeber!

Na ja, ich hatte eine wirklich gute Beratung bei Viking. Weibliche Beratung. Kompetente weibliche Beratung. Nein Olli ich sag nix zur Figur der beiden Damen. Da musste schon selber hin. Hi hi.

Also da hatte ich nun Olli’s Rucksack und brauchte noch einen Kleinen für die Tagestouren. Da hab ich was Tolles entdeckt. Einen Rucksack mit Wassertank. Echt wahr. Ich fülle den Rucksack morgens mit drei Litern Wasser auf (ist ja kein Kinderspaß in der rauen Steppe Afrikas zu überleben) und dann kann habe ich meine Tagesration bequem auf dem Rücken. Nachdem ich die beiden Also fertig gepackt habe viel mir ein, dass ich ja gar nicht mehr in meine Wohnung komme wenn ich zurück bin, da ich meine Wohnung vermietet habe. Die sehe ich also erst im Juni oder Juli wieder. Folge: Ich muss eine zweite Tasche packen, in der ich die Sachen für den fünftägigen Kurzurlaub in Kasel verstauen kann. Aber dann fiel mir ein, dass ich ja noch die Sachen für den Urlaub mit Marc in Schottland packen muss.

Als mir dann noch einfiel, dass ich anschließend ja noch nach Asien fliege, habe ich mir gesagt, dann muss mich mein japanischer Mieter eben mal für ein paar Stunden in die Wohnung lassen. Noch ein kurzer Beitrag zum Thema Autokauf. Um 15.05h kaufe ich also der Leasingesellschaft meinen BMW ab. Um 15.17h fahre ich rückwärts in eine Einfahrt. Das Problem: Die Einfahrt war einen Meter weiter links. So stoppte meine Rückwärtsfahrt ziemlich abrupt, ein kurzer Fluch, ein Lächeln – es ist doch nur ein Gebrauchsgegenstand. Aber von einem schlechteren Timing habe ich noch nicht gehört. Mitleid willkommen.

So nun noch ein schneller Check: Ipod? VPA? Camera? Flugtickets? (Habe ich übrigens gleich in doppelter Ausfertigung bekommen. Also wenn noch jemand kurz entschlossen Lust hat?) Reiseapotheke? Akkus alle aufgeladen? Nun kann’s losgehen. Hoffentlich kann ich heute Nacht noch ein bisschen schlafen. Ich bin echt aufgeregt.

Ich danke Euch für die netten Kommentare. Es macht mir viel Spaß Euer Feedback zu lesen. Also nur nicht nachlassen Freunde. Was ist eigentlich mit meiner Familie los?

Wenn ihr im Übrigen oben rechts auf der Homepage „Anmelden“ anklickt und Euch einloggt, habt ihr den Vorteil eine E-Mail aktivieren zu können (auch oben rechts), die Euch dann immer bei Neuigkeiten informiert. So braucht ihr nicht täglich nachschauen, ob sich etwas getan hat.

So sitze ich nun hier und warte darauf, dass es los geht. Die große Reisetasche für Schottland, der Kleidersack und die große Tasche für Kasel passten nicht mehr auf's Bild.

Ich wünsche Euch eine gute Zeit und freue mich darauf von Euch zu lesen.

Dirk

Freitag, 10. Februar 2006

Murphy's law

Am Montag bin ich wieder in Luxembourg gelandet. Es war 9.50h, 0° und regnerisch. Eine Stunde zuvor bin ich von einem "Freund" darüber informiert worden, dass ich meine Heimfahrt neu organisieren muss. Er hatte mir zugesagt mich am Flughafen abzuholen. Na ja denke ich mir "stell Dich nicht so an, dann gibste halt 28 Euro für eine taxifahrt aus" das eigentlich ärgerliche war nur, dass mir eine "liebe Freundin" am Samstag anbot mich vom Flughafen abzuholen. Das habe ich leichtsinnigerweise dankend ausgeschlagen. Ich hatte ja eine "Zusage".

Na ja, da die Absage ja erst am Montagmorgen kam, mochte ich die Freundin nicht anrufen. Also habe ich mich damit abgefunden mit der Taxe zu fahren. Nun glaubt ihr aber nicht was nun passierte. Ich habe nachdem ich den Zoll passiert habe, noch geschlagene 100 Minuten gebraucht bis den Hausschlüssel in die Tür stecken konnte.

Also der Reihe nach: als erstes realisierte ich, dass keine Taxe verfügbar war. Was ich dann allerdings im Zeitlupentempo wahrnahm war, dass eine reihe von Leuten wartete. Erst realisierte ich etwa 10 Personen, bis ich merkte, die Schlange wand sich über drei Kurven. Ich zählte 70 Personen! Wahnsinn. Erst einmal die Menge und dann aber auch die Tatsache, dass alle hintereinander standen. Es musste gerade ein Flieger mit Briten gelandet sein.

Ganz lösungsorientiert entschied ich mich nicht zu warten bis 70 Personen abtransportiert worden sind, sondern den Bus zu nehmen. Ich erkundigte mich beim Busfahrer wie ich nach Bereldange komme. Er sagte das hängt davon ab ob ich einmal oder zweimal umsteigen möchte. Ich dachte mir "keep it simple" also nahm ich die längere Strecke über Aldringen.

Als überzeugter Autofahrer wusste ich nun aber nicht, dass der Bus gar nicht dort hält, wo alle Busse an Aldringen halten, sondern etwa 300m vorher am Boulevard Royal. Als der Bus also dort stand fragte ich mich noch kurz ob der Busfahrer nun von mir erwarten würde mit meinem Gepäck 300m zu Laufen. Sicher nicht.

Ich lernte dazu. Er fuhr an Aldringen vorbei und hielt erst wieder nach der Pont Aldolphe. Als ich ausgestiegen war und versuchte lebend die vierspurige Strasse zu überqueren, kam und fuhr der Bus auch wieder, der mich hätte nach Hause bringen sollen. Mittlerweile hatte es wieder stärker zu regnen begonnen. Ich zog mir den Kragen meiner Jacke hoch, nieste zweimal und harrte der Dinge die da noch kommen sollten.

Ich baute mich damit auf, das dies doch ein nettes Training für China oder Thailand sein könnte, wo es vielleicht ja auch mal nicht klappen könnte mit den Bussen. Nachdem ich nun weitere 20 Minuten auf den richtigen Bus gewartet hatte, konnte ja nicht mehr wirklich was schief gehen. Bis auf den Regen auf den letzten 400m war alles ok.

Seit dem hält sich hartnäckig ein Husten.

P.S. dieser Freund hatte mir im Übrigen (wahrscheinlich in weiser Voraussicht) einen Regenponcho für meine Reise geschenkt. Er hatte nur vergessen zu erwähnen, dass ich ihn schon mit in die Emirate hätte nehmen sollen. Es folgte eine ausgesprochen nette Entschuldigung, die so umfangreich gar nicht nötig gewesen wäre (aber das sage ich ihm besser nicht). Lassen wir ihm das schlechte Gewissen.

Montag, 6. Februar 2006

Zurück im Flugzeug

Nun sitze ich wieder im Flugzeug. Es ist nach V.A. E. Zeit 8.15h und nach deutscher Zeit 5.15h. Da bekommt man eine Idee davon, welche Belastungen eine Stewardess ausgesetzt ist. Und oft sind es ja in kurzen Abständen viel größere Zeitdifferenzen. Wir sind um 3.40h abgeflogen, dann habe ich 5 Stunden geschlafen und nun habe ich Lust wieder etwas für meinen Weblog zu schreiben.

Ich möchte Euch auch noch kurz davon berichten, dass man an Bord nicht nur positiv überrascht werden kann, sondern auch negativ. Ich fragte die Stewardess nach einem Adapter für den Stromanschluss meines Laptops, da ich die Zeit nutzen und noch ein paar mehr Fotos hoch laden wollte. Die Antwort: Sie brauchen keinen Adapter. Ich versuche also einen viel zu großen Stecker in die viel zu kleinen Löcher zu stecken. Weil die Löcher aber nicht nachgeben, bat ich darum bitte noch mal zu überprüfen, ob ich nicht doch einen Adapter bräuchte. Die Antwort: Da muss ich den Purser fragen, weil ich mich nicht so gut auskenne! (?!)
Dann kommt also eine nette Dame und versucht blind, aus dem Gang, über einen schlafenden Gast hinweg den viel zu großen Stecker in viel zu kleine Löcher zu bugsieren. Und: Erfolglos. Ein netter Amerikaner von gegenüber sagt uns das funktioniere nicht, da der Stecker zu groß sei und man einen Adapter benötige. Fazit: Ich brauche einen Adapter! Auf meine Frage wo ich denn einen Adapter für meine künftigen Reisen bekäme, da sie mir keinen geben konnte kriege ich die Antwort: „Die sind leider aus in Frankfurt, wir bekommen zur Zeit keine Adapter“. Da steht der Verstand vor Ehrfurcht still. Ich muss es leider so hart formulieren.

Daher ist dies nun ein sehr kurzer Bericht, da mir nun gerade der Strom ausgeht. . . . .

Nachtrag 8h unserer Zeit
In der Lounge habe ich eine Steckdose gefunden. Also weiter geht’s denn die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Ich denke mir also, na gut dann schaue ich halt ein bisschen Video. Ich habe Glück, denn die Filme beginnen gerade wiederholt zu werden. Als ich meinen Kopfhörer einstecke höre ich allerdings rein gar nichts. Wie es meine Art ist, frage ich freundlich nach einem neuen Kopfhörer. Na kommt die nette Dame (Purser) wieder zurück und übergibt eine Meilengutschrift über 2.000 Meilen. Hilft mir jetzt zwar auch nicht Strom zu erzeugen aber es ist eine nette Geste. Als ich mitteile, dass auch der zweite Kopfhörer nicht funktioniert, schüttelt sie mitleidsvoll den Kopf. 10 Minuten später bekomme ich eine gekühlte Flasche Champagner. Die Entschuldigungen gewinnen an Gewicht.

So dass war’s von meinem Rückflug nach Frankfurt. Ich freue mich auf meine Wohnung und bin schon sehr auf Afrika gespannt. Ich grüße Euch aus Frankfurt. Dirk

Samstag, 4. Februar 2006

Dubai

Nun bin ich also in Dubai. Nehme an einem Seminar: "Investieren in Dubai" teil. Hochinteressant. Wir sind etwa 25 interessierte Personen aus Deutschland (und Luxemburg), die in einem komprimierten Seminar von drei Tagen einen Überblick bekommen wollen, was es heisst in Dubai zu investieren (Firmengründungen und Immobilieninvestitionen).

Immobilienrenditen von über 30% pro Jahr waren hier bislang keine Seltenheit. Wer auf der 1. Palme vor 3 Jahren eine Villa für etwa 1 Mio USD gekauft hat, kann sie heute sogar für mehr als 3 Mio USD verkaufen. Die Bevölkerung in Dubai soll sich von heute 1,3 Mio Einwohner (davon etwa 200.000 nationale Araber) auf 3 Mio Einwohner in 2010 mehr als verdoppeln. In Dubai ist der Anteil der Millionäre dichter als sonst wo auf der Welt (etwa 120.000 = 10% der Bevölkerung). Überhaupt trifft man auf viele Superlative in diesem Emirat. Sie aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Weblogs sprengen.

Wir haben Vorträge von Anwälten, Steuerexperten, Immobilienentwicklern, Immobilienmakler sowie einem Relocationservice gehört. Sehr interessant. Zwischendurch haben wir uns den Immobilienmarkt vor Ort angeschaut. Was vor allem beeindruckt, ist die Geschwindigkeit mit der hier alles aufgebaut und hochgezogen wird. Die Palme 3 wird Wohnraum für 700.000 Menschen bieten. Da wird eine komplette Stadt ins Meer gebaut. Vor 5 Jahren hatte Dubai 55 km Strand. Schion heute sind es mehr als 1.000km!! Im übrigen wurde die Insel Deutschland in der Inselgruppe the World für 23 Mio USD verkauft. Natürlich ohne Immobilie, Strom und Wasseranschluss.

Hier geht richtig was ab. Beispiel das größte Einkaufzentrum in Dubai ist in der riesigen SkihalleDas ist die Skihalle in Dubai. Hier hast Du 400m Piste mit einen Sessellift. Du kommst einfach hierher in Deinem T-Shirt und Sandalen, wirst komplett eingekleidet, fährst Ski und gibst anschliessend alles wieder ab. Wenn das neben dem Gebäude stehende Kempinski Hotel eingeweiht ist, wird auch ein richtiges Apres Ski geben. Eine weitaus größere ist bereits in Planung und wird in Dubailand stehen, einem Vergügunmgspark von unglaublichen ausmassen.. Es ist da größte ausserhalb Nordamerikas, damit nur das zweitgrößte der Welt. Also baut man schnell noch ein größeres (fertig in 18 Monaten), um dann noch eines zu bauen was dieses wiederum in 3,5 Jahren ablösen soll. Ich kann hier gar nicht das schildern was ich empfinde bei all der Größe und Geschwindigkeit. Es wird grundsätzlich in drei Schichten 6 Tage in der Woche gebaut.Wenn Du Dir das Foto vergrößerst, siehst Du ,dass das nicht das Nachtleben von Dubai ist, sondern dass hier gebaut wird.

Im Sportbereich tut sich unheimlich viel. Dieses Wochenende spielt Tiger Woods in Dubai, in 14 Tagen sind Andre Aggassi und Roger Federer hier. Ich will sehen, ob ich noch Karten kriege und mir die Profis mal live ansehe.

Wenn ich zurück bin, werde ich noch ein paar zusätzliche Infos ins Netz stellen. Fliege morgen Nacht um 2.3h in der Früh zurück nach Deutschland und bin dann etwa 10.h wieder in Luxembourg. Am Samstag geht es dann weiter nach Sambia.

Liebe Grüße aus dem sonnigen (20°, blauer Himmel) Dubai.

Dirk

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